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Ein Kommentar

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    Jürgen

    Jesus zeigte schon damals, in dem er sich mit den Pharisäern, Schrift- und Rechtsgelehrten unterhielt, wie wichtig Dialog und Interaktion sind dass aber dabei eben nicht das „Recht“ oder das „System“ über dem Menschen stehen darf, sondern das Herz der Maßstab ist, den jeder in sich selbst finden kann und der dann Kompatibilität mit den anderen Geschöpfen ausweist und ermöglicht (ich bin der ich bin – wenn zwei oder mehr sich in meinem Namen treffen, bin ICH mitten unter ihnen (=Kompatibilität)).
    Er zeigt ebenso, wie heftig ein Herzmensch „geprüft“ wird, in dem er sich nicht Macht(systemen) unterordnet, die Göttliche Macht also nicht an die menschliche Macht verrät. Und es wurde ja auch das Mittel der Macht genannt – wenn es damals auch eben nur die 30 Silberlinge waren – es ist eben das Mittel Geld, mit dem menschliche Macht ausgeübt wird (was die eigentliche Funktion des Geldes ist!)
    So lange Menschen nicht den Mut haben und nicht dazu bereit sind, einen Herzensstaat zu gründen (oberste „Richtlinie“ die Herzqualität und damit das Göttliche), so lange werden durch Staaten als reine Machtapparate weiterhin Menschen gekreuzigt.

    Es geht eben darum, auf höchster Organisationsebene zusammenzukommen – das ist zur Zeit die Staatliche (kann sich dann auch ändern…) – das ist eine Bewusstseinsleistung – wer das noch nicht erkannt hat und immer noch glaubt, man könne hier etwas reden und dort etwas verändern – ohne die höchste Organisationsebene zu ändern – der gleicht dem Matrosen auf einem Dampfer, der meint, wenn er seine Kajüte umräumte damit dem Dampfer einen neuen Kurs zu geben.
    Die höchste Form des Netzwerkens muss die staatliche Organisation betreffen – nur so ist auch die Finanzsouveränität gewährleistet und nur so kann Geld aus dem Bereich persönlichen Machtmissbrauchs herausgenommen werden.

    Das Zeitfenster in dem diese Bewusstseinsleistung vom deutschen Volk getätigt werden kann, ist noch offen.
    Ich würde mich freuen, wenn immer mehr Menschen die Wichtigkeit und Aufgabe erkennen würden, einen Herzstaat aufzubauen. Hierdurch würde das Subsidaritätsprinzip umgesetzt und damit gleichzeitig wiederum „Staatlichkeit“ auf ein Minimum reduziert werden.

    Aus dem gegenwärtigen Machtapparat, der um sich selbst willen da ist, kann nie und nimmer ein Minimalstaat entstehen und Macht verträgt sich nicht mit Subsidarität.

    Die vielen Ideen und Gedanken – auch z.B. schon Silvio Gesell – gehen immer von den Möglichkeiten der Subsidarität aus und vergessen, dass der gegenwärtige Staat alle Macht hat, diese willkürlich einzuschränken oder ganz abzuschaffen, wenn sie ihm gefährlich werden könnte.

    Es geht um den Dampfer, nicht um Kajütengeklüngel …

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