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8 Kommentare

  1. 1

    Uwe Tärre

    Du hast den Nagel, sowas wie voll auf den Kopf getroffen. Danke für deine einfach zu verstehenden und deutlichen Aussagen, super ausgeführt. Ich kann die Eindrücke, der 7 Verhandlungen die ich auch erlebt habe, nur bestätigen. Man sitzt als Zuschauer im Saal und kann nicht fassen, wie die „Überbezahlten“ ihre Pfunde sichern.

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  2. 2

    Thomas

    Beruflich habe ich oft mit Prozessen zu tun, bei denen Untreue oder auch Betrug angeklagt wird. Ich kann daher die von Florian beschriebenen „eingeschliffenen Denkmuster“ und die Resignation bei Richtern,Schöffen,Staatsanwaltschaft nur bestätigen!
    Der Begriff „trüber Filter“ ist glaube ich sehr passend – die meisten Richter oder Staatsanwälte mit denen ich gesprochen habe, sind absolut frusriert von ihrem Job. Oft kann ich das auch nachfühlen:Man begegnet wirklich vielen die einen den Glauben an das Gute im Menschen verlieren lassen. Neulich war ich bei einem Prozess dabei,bei dem die Angeklagten über 2 Mio €uro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Den Geschädigten hatten sie eine Rendite von 20% pro Jahr versprochen. Eine haben ihre ganzen Ersparnisse verloren 🙁 Kurz bevor der Schwindel aufflog, wurde noch eine große Betriebsfeier veranstaltet, bei der eine Zirkusaufführung mit Elefanten auf dem Programm stand. Von Einsicht dagegen keine Spur…“Es wurde immer im Sinne der Anleger gehandelt“ sagte der Anwalt, der sicher eine Menge Geld mit dem Prozess verdient… Das macht einen sehr traurig und irgendwann auch verbittert,glaube ich. Irgendwann sieht ein Richter oder Staatsanwalt dann wirklich in jedem Menschen nur noch das schlechteste. Und jemand wie Peter hat es sehr schwer, das Gericht von seiner aufrechten Gesinnung zu überzeugen 🙁 Ich hoffe das ihm das noch gelingt..

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  3. 3

    Siggi

    Ich verfolge die unglaublichen Geschäftsgebaren der Richter u. StA. gegen Peter von Anfang an mit und fühle mich immer wieder darin bestätigt, dass wir es weder mit Richtern noch mit Gerichten gem. GG Art.101, GVG §16 zu tun haben, sondern mit Personen, welche dazu beauftragt wurden, Peter ,,das Rückrad zu brechen“, koste es, was es wolle.
    Da man bei Peter nichts finden wird, was auch nur ein einziger Tag Knast Wert wäre, lässt man ihn ,,vorsichtshalber wegen angebl. Fluchtgefahr“ in U- Haft, behandelt ihn dazu noch wie einen Verbrecher (Hand – und Fussfesseln), obwohl ihm ja genau das erst mal irgend eine Straftat nachgewiesen werden müsste, Bevor dies nicht geschieht, müsste Peter als unschuldig und folglich als Freier Mensch gelten und auch so behandelt werden.
    Nicht so in der BRD.
    Dies alles steht in Gesetzen fest verankert und für jedermann nachlesbar. Nun, es soll ja schon Richter gegeben haben, die gesagt haben :,,das Grundgesetz interessiert mich nicht, hier zählt meine Entscheidung…“.
    ,,Gut so“, könnte man meinen, ,,ein Richter, welche keine Gesetze braucht, finde ich effizient… nur nach was entscheidet er dann“? Nach dem Bauchgefühl, nach dem Wetter?
    Brauchen wir etwa keine Gesetze mehr?
    Recht hat der, der die Waffen hat!
    Fakt ist eins: Das Urteil gegen Peter steht längst fest und wir alle sollten uns darauf einstellen, dass Peter für etwas bezahlen muss, was die Welt positiv verändern würde, aber eben gewissen Leuten einfach nicht ins Weltbild passt.
    Dazu gibts im Internet eine PDF Datei (33 Seiten, welche einem das große Kotzen kommen lassen).
    ,,Endlose Justizverbrechen durch Richter, Aussagen namhafter Richter…“.
    HOCHINTERESSANT! Kurzer Ausschnitte von Dr. Egon Schneider (früh. Richter beim LOG Köln, jetzt Rechtsanwalt:

    ,,Selbst wenn der Richter grobe und gröbste Fehler begeht, ist er für die folgen nicht verantwortlich. Dafür sorgt §839, Abs.2, S.1 BGB und die schützende weite Auslegung dieser Vorschrift durch die Judikatur“. Quelle: ZAP Nr.1, 9.1.1992
    Oder der hier:
    ,,Die deutsche Elendsjustiz nimmt immer schärfer Konturen an. Der Niedergang der rechtsprechung ist flächendeckend. Was mich persönlich am meisten erschüttert, ist der Mangen an Berufsethik und fachlicher Scham“. Quelle: Zeitschrift Anwalspraxis, 1994, S.155.
    Ich jedenfalls wundere mich bei Peter über nichts mehr…
    Ich kann ihm nur Kraft und alles Gute und Gesundheit wünschen!

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  4. 4

    matrixen

    Es zeigt sich, wie so oft auch schon in der Vergangeheit, dass wir es nicht mit einem Rechtsstaat zu tun haben, sondern eher mit einer GmbH, wo der Firmenboss das sagen hat. Ich ziehe meinen Hut vor Peters Mut, sich bewußt oder unbewußt in ein Spiel zu begeben, wo von vorneherein schon fest steht wer der Verlierer sein wird. Dieses Spiel haben schon viele vor ihm gespielt und kein einziger konnte als Gewinner vom Platz gehen. Er wird maximal der Menschheit ein weiteres mal zeigen, dass es keine Menschenrechte gibt, dass diese nur eine Illusion sind, wie das Geldsystem auch. Ich wünsche ihm, dass er gesundheitlich relativ gut aus der Nummer wieder heraus kommt und diesen Prozeß als Lehre sieht. Man kann kein Spiel gewinnen, in dem der Gegenspieler die Regeln bestimmt und sie nach belieben verändern kann. Alle seine Bemühungen und Ziele sind lobenswert, hätten sogar den Nobelpreis verdient, wenn dieser nicht schon so ein mieses Image hätte. Aber der Weg um diese ans Tageslicht der Menschheit zu bringen halte ich für fragwürdig und sollte besser noch einmal überdacht werden. Sich bewußt werden wo man steht, ist die Grundvoraussetzung um an ein Ziel zu kommen, es reicht nicht nur aus zu wissen wo man hin will, in dieser Welt.

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    1. 4.1

      Jürgen

      »(1)Sich bewußt werden wo man steht, ist die Grundvoraussetzung, um an ein Ziel zu kommen – (2)es reicht nicht nur aus, zu wissen wo man hin will in dieser Welt.«

      (1) Ja, jedoch gibt es min. und max. Ziele:
      vielleicht entspricht es der Würde von Peter – und auch der einiger anderer Menschen – auf ein max. Ziel hinzuarbeiten, trotzdem es in Anbetracht dessen, wo »ich und die Welt« steht, wahrscheinlich ist, dieses nicht zu erreichen.

      Ich erreiche dann eben nur das min. Ziel mich morgens im Spiegel noch ansehen zu können, sprich in meiner Würde geblieben zu sein (sicherlich kann es hier auch Verzerrungen durch Ego/Stolz usw. geben).

      Eine Zielumsetzung, insbesondere wenn sie komplex ist und andere mit betrifft, obliegt nie in der Macht eines einzelnen Menschen. Das zeigt allein schon das Beispiel von Jesus. Als »Gottes Sohn« hätte er ja wohl wissen müssen, wo er steht – trotzdem ist er den Weg des Kreuzes gegangen…

      (2) … wo man hin will: für mich liegt der Entscheidungpunkt dort, ob ich mein inneres Ziel umsetzen will – trotz der Möglichkeit im »Außen« zu versagen – oder, ob ich das innere Ziel aufgebe, zu Gunsten eines wahrscheinlicheren äußeren Erfolges?

      Lasse ich mich für eine Spinnerei quälen – schaffe ich mich selbst zu Gunsten eines Erfolges ab?

      Ob es das eine oder das andere ist und was man sich selbst zumuten mag, kann nur jeder für sich entscheiden und spätestens nach dem Tode sehen, was war …

      Helden waren auf jeden Fall schon immer die, die auch den eigenen Tod in kauf nahmen (nicht selbst töteten!), um dem Leben anderer zu dienen …

      Sie setzen damit starke Impulse, ob diese nun direkt verwirklicht werden oder nicht.
      Impulse, über die man dann auch noch 2000 Jahre später spricht – aber in der »Masse« immer noch nicht begriffen hat – sonst müssten es nicht solche Menschen wie Peter geben, die bereit sind, für andere mit zu leiden, durch andere, die noch nichts begriffen haben, Leid zu erfahren.

      Entscheide jeder selbst …

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      1. 4.1.1

        matrixen

        Hallo Jürgen,
        natürlich entscheidet jeder selbst welchen Weg er einschlägt … und natürlicher Weise ist dies auch immer der Richtige, vielleicht nicht immer der cleverste, aber da wir ja zum lernen auf diesem Planeten sind, wissen wir grundsätzlich nicht wo die nächste Lehre für uns steckt.

        Wie weit das Jesus Märchen stimmt, kann ich selbst nicht wirklich nachvollziehen und kann deswegen dazu auch keine Stellung nehmen.

        Für mich gibt es kein min. + max. Ziel, ich habe nur ein Ziel, das kann ich erreichen oder auch nicht, wobei es nicht unbedingt heißen muß, wenn ich es nicht erreiche das dieses schlecht sei. Es kommt da wahrscheinlich auch mit auf die Definition des Zieles an, wie genau man es benennen kann oder will.

        Seine Würde zu behalten, sollte glaube ich so etwas wie eine Grundvoraussetzung sein, um sich anschließend noch im Spiegel wiederzuerkennen. Davon gehe ich mal aus, wenn man nicht als Arschloch enden möchte, siehe unsere Politik bis hin zu ihren Richtern.

        Zu 2., bei mir gleicht Außen wie Innen, denn es sollte Eins werden im optimalen Falle ….. Innen wie Außen, dann wissen wir, wie gut wir abgestimmt sind mit unserem inneren Resonanzfeld. Man sollte Grundsätzlich an der inneren Einstellung arbeiten und verändern, auch wenn man das Außen gerne anders hätte. Es geht langfristig nur über innere Veränderung, alles andere ist zeitbegrenzte Illusion.

        LG matrixen

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  5. 5

    Ruth Küpper

    Vielleicht ist der Glaube an das Gute im Menschen bei der Bafin nicht gerechtfertigt gewesen. Ich habe Peter bewundert für seinen Mut, seinen Kampfgeist für das Gute und eine Verbesserung der Gesellschaft zu bewirken.
    Etwas zu tun ist besser als zu zusehen, wie alles systembedingt zusammenbricht.
    Ich bin durch ein Lied von der Bandbreite auf Jörg Asmussen aufmerksam geworden. Er saß im Kontrollgremium der Bafin
    und konnte seine eigenen korrupten Bankgeschäfte als Aufsichtsratsmitglied bei der IKB (Deutsche Industrie Bank) durchwinken. Hier ein Link https://www.youtube.com/watch?v=tNrQeasBWXQ, dort ist es besser dargestellt als ich es wiedergeben kann.
    Vielleicht sind wir einfach nicht aufgeklärt genug über diese perfiden Machenschaften und mit wem man sich da anlegt.
    Den Spagat zu halten ist anstrengend. Wie wird es wohl enden?

    „Raum zu lassen für das Nicht-Wissen ist das Wichtigste von allem“ Pema Chödrön

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  6. 6

    Dr. Hans

    Es ist schon ein Drama welches sich in der sogenannten BRD, einer kriminellen Organisation die keine Daseinsberechtigung hat, abspielt. Ein Blinder sieht doch das Peter ein politischer Gefangener ist. Ich habe sehr gute Beziehungen zu zwei demokratischen Mitgliedern des amerikanischen Senats. Ich versuche über diese Herren einen Brief an den neu gewählten Präsidenten Mr. Donald Trump zu übergeben um die Freilassung aller politischen Gefangenen in Deutschland zu bewirken. Wir wollen die Hoffnung für eine positive Entwicklung nicht aufgeben.

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