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5 Kommentare

  1. 1

    matrixen

    Es stimmt schon, heutzutage steht die Welt auf dem Kopf, … wer in höheren Positionen Fehler macht wird angezählt und später bei zu heufiger Wiederholung dann ausgezählt. Deswegen werden die Menschen ja drauf getrimmt ihre eigenen Fehler anderen unterzuschieben oder noch intelligenter, wie du schon sagst, erst gar keine Verantwortung zu übernehmen …. außer vielleicht die Aufgabe wie man sein Gehalt verwendet.

    Wo ich dir vielleicht wiedersprechen möchte, ist die Auffassung der Demokratie. Ich halte sie für äußerst fragwürdig und schon mal gar nicht gerecht. Wie kann es moralisch vertreten werden, wenn eine größere Gruppe, über eine kleinere Gruppe bestimmen kann ? Es gibt hierfür keine menschenrechtliche Antwort, nur verdrehte Rechtsgrunglagen … niemand hat das Recht über jemanden anderen zu bestimmen, egal wie groß die Gruppe ist !

    Was den Prozeß angeht, so hört es sich an als wenn man auf Zermürbungstaktik fährt und zwar so lange bis Peter einknickt und als unschuldiger sich selbst schuldig spricht, nur damit es endlich aufhört ….. mal schauen ob es ihnen gelingt …. ich werde es beobachten. Ich habe das meißte zum Glück nicht mitbekommen und erst seit kurzem moralisch aufmerksam dabei.
    Er darf auf gar keinen Fall einknicken, dann wird er den Löwen zu frass vorgeworfen, auch wenn es nicht einfach ist. Und er sollte sich, bzw. seine Freunde mit, einige flexible Strategien erarbeiten, um auf mehreren Schienen gleichzeitig zu fahren. Ihr seit zu berechenbar, das ist ein großes Problem in diesem Schachspiel …. wer keinen Joker hat, muß sich einen basteln.

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  2. 2

    Aurelié

    Was hilft denn ein „gebastelter Joker“ vor Gericht?

    Übrigens lädt jede Aktiengesellschaft, ob börsennotiert oder nicht, alle Anteilseigner zu ihrer Vollversammlung ein und jeder kann dort sein Stimmrecht ausüben.

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  3. 3

    matrixen

    Hallo Aurelie,
    ein gebastelter Joker ist in diesem Fall symbolisch gemeint und bezieht sich nicht nur ausschließlich auf das Gericht, wobei dort wahrscheinlich auch einer gut wäre. Er steht eher für eine undurchsichtige Strategie, welche den Angreifer verunsichert und wieder in Richtung defensive kommen lässt. Das Motto, „so wie es in den Wald hinein schallt, kommt es auch wieder heraus“, sollte Peter als Beispiel dienen und da ist immer „Angriff ist die beste Verteidigung“ als efektivste Strategie. Hier ist natürlich ausreichend Kreativität gefragt und das muß sauberst erarbeitet werden. Es gibt viele Möglichkeiten ein Ziel zu erreichen, also warum nur auf einer Schiene fahren ? Man sollte anfangen die Gegenseite zu beschäftigen, dann haben die weniger dumme Gedanken, … von reagieren, wieder ins agieren kommen.

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  4. 4

    Aurelié

    Hallo matrixen,
    nach allem was ich mitbekomme, verfährt Peter nach so einer Strategie. Er eröffnet immer neue Diskussionsfelder und schafft es immer wieder seine Überzeugungen umfangreich, selbstbewusst und durchaus kämpferisch vorzutragen.
    Das Gericht gibt ihm trotz Einwände der Staatsanwaltschaft erheblichen Spielraum, den er sich nicht entgehen lässt, sondern geschickt und umfassend nützt. Nur bewirkt das letztlich nicht viel, weil das Gericht sich inhaltlich nur an der konkreten Anklage orientiert und daher nur an nachweisbaren Einlassungen zu den dort offenen Fragen interessiert ist.

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    1. 4.1

      matrixen

      Hallo Aurelie,
      danke für deine Antwort, das hat hier schon Seltenheitswert. Es kam nicht so deutlich aus dem Bericht hervor, dort hört es sich eher so an als wenn Peter gegen eine Wand läuft und anfängt die Hoffnung in sich selbt zu verlieren.
      Was ich mit meinen Worten angesprochen habe, ist mehr sowas wie Aktionismus aus den Reihen des Vereins KRD, also Peter´s Freunde. Ich muß sagen ich habe nicht wirklich gute Informationen darüber, wie groß der Verein ist, bzw. wieviel menschliches Potenzial ihm zur Seite steht, Leute die sich aktiv für ihn einsetzen können. Ich finde es Bewundernswert wie er sich da in die Front schmeißt, aber auch nicht ganz ungefährlich. Mir ist schon klar, dass Peter nicht der Verein ist, alleine kann man sowas wohl kaum durchziehen und doch wirkt es nach außen hin so. Um dieses Bild wieder zu wandeln, finde ich, bräuchte es etwas mehr Aktionismus aus der Gruppe heraus. Denn wenn Peter den Kopf alleine hin hält, wird er ihm früher oder später symbolisch abgeschlagen.
      Man kann das System nur von innen heraus auflösen, was das KRD ja auch größtenteils tut, wenn ich meine Informationen richtig interpretiere, nur in der Außendarstellung und in der eigenen Herachie des Vereines sieht es komplett anders aus … zumindest für mich als Außenstehender.

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